Swen Menzel mahnt mehr Achtung der Personalität an

Vor kurzem wurde das Büro des SPD-Bundestagsabgeordneten Karamba Diaby beschossen. In diesem Zusammenhang mahnt Swen Menzel, der erst vor einigen Tagen bei seinem Abendlob an der Renninger Krippe auf das Personalitätsprinzip der christlichen Soziallehre einging, alle Mitmenschen zu mehr Zivilcourage. „Ein latentes Klima, das sich zur Grundstimmung wandelt, ins Gesagte übergeht und dann in Taten mündet“, so beschreibt er die Entwicklung in Teilen der Gesellschaft.

Wie beim Anschlag auf das Abgeordnetenbüro so gab es ganz aktuell einige Zwischenfälle, in ganz Deutschland und vor Ort: Linksautonome Gewalt gegen Polizisten in Leipzig-Connewitz, ein abgefackeltes Auto eines konservativen Journalisten in Berlin, Farbbeutel gegen eine Kirche in Tübingen oder der Angriff mit Buttersäure auf den Gasthof Krone in Herrenberg-Gültstein. Die Liste ist lang. Menzel fordert bei allen Meinungsverschiedenheiten in Politik, Religion und Gesellschaft einen „gewaltfreien und respektvollen Umgang miteinander“ im Sinne der Achtung der Freiheit, Rechte und eben Personalität des anderen.

Die Personalität ist einer der drei Aspekte der christlichen Soziallehre und beschreibt das Schätzen und Respektieren des Nächsten in seiner Einmaligkeit und den damit verbundenen wertschätzenden Umgang miteinander. Weitere Aspekte sind die Solidarität und die Subsidiarität.

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